Wussten Sie schon, dass ...

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... Flohbefall einer der häufigsten Gründe für einen Tierarztbesuch ist?

Nach einer in Deutschland durchgeführten Studie aus dem Jahr 2006 diagnostizierten 70 Prozent von 1.700 befragten Kleintiermedizinern häufig Flohbefall bei Hunden und Katzen. Vor allem die Flohallergiedermatitis, eine mit starkem Juckreiz verbundene allergische Reaktion auf den Flohspeichel, macht oft eine tierärztliche Behandlung erforderlich.

 

... auf einen am Vierbeiner gefundenen Floh rund hundert im Haus versteckte Flöhe in früheren Entwicklungsstadien kommen?

Ein einzelnes Flohweibchen kann bis zu 50 Eier pro Tag und bis zu 600 Eier während seines Lebens legen, die sich in der Umgebung des befallenen Tieres verteilen. Aus den Floheiern schlüpfen Larven, die sich nach einigen Tagen in einem widerstandsfähigen Kokon verpuppen. Schätzungen zufolge liegen etwa 50 Prozent einer Flohpopulation als Eier vor, etwa 35 Prozent als Larven und zehn Prozent als Puppen. Nur ein bis fünf Prozent leben als ausgewachsene Flöhe auf ihren Wirten. Daher bedeutet ein entdeckter Floh auf dem Haustier, dass in der Umgebung immens viele Nachkommen lauern. Bleiben sie ungestört, können Flöhe deshalb unter optimalen Bedingungen eine Wohnung innerhalb weniger Wochen zu Tausenden bevölkern. 

 

... der Floh der beste Hochspringer der Welt ist?

Die Sprunghöhe eines Flohs kann bis zu 20 Zentimeter betragen, was etwa dem Hundertfachen seiner Körpergröße von 2 bis 4 Millimetern entspricht. Verglichen mit der Größe eines Flohs müsste der Mensch daher etwa 170 Meter hoch springen, um diesen Rekord einzustellen. Flöhe nutzen diese Sprungkraft, um auf ein Wirtstier zu gelangen. 

 

 


 


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