Entwurmen – aber wie?

Entwurmen – aber wie?

Paste, Tablette oder Spot-on – welches Entwurmungsmittel hätten Sie denn gern? Oder besser gefragt: Welches Entwurmungsmittel toleriert Ihr Vierbeiner? Kommt ein Tierbesitzer mit einem Katzenbaby oder einem Hundewelpen zur ersten Untersuchung in die Praxis, gibt es die allererste Entwurmung in der Regel direkt ins Maul. Das ist schnell und einfach – zumindest für den Tierarzt. Es klappt in der Tierarztpraxis auch noch bei älteren Tieren. Denn auf dem Behandlungstisch sind diese meist erheblich duldsamer als zuhause. Dazu kommt die Übung des Verabreichers.

Für die regelmäßige Wurmkur zuhause gebe ich dem Hundehalter in der Regel Tabletten mit. Sie gibt es inzwischen mit Fleischgeschmack und sogar in Knochenform und werden gut angenommen. Ganz anders bei Katzen. Ihnen Tabletten zu verabreichen, erfordert großes Geschick. Zum Glück ist seit einigen Jahren ein breit wirksames Wurmmittel für die Katze als Spot-on-Präparat erhältlich. Wie bei Zecken- oder Flohmitteln gewohnt, wird es im Nacken aufgetropft. Damit ist eine regelmäßige Entwurmung alle drei Monate kein Stressfaktor für Mensch und Tier mehr.

Mit den besten Wünschen aus Essen
Ihre Regina Thomas

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 Mai/Juni 2009


Hier geben anerkannte Experten hilfreiche Tipps zu aktuellen Themen, die Hunde- und Katzenhalter interessieren. Ob Flohbefall, Schutz vor Würmern oder die korrekte Zeckenentfernung – unsere Experten wissen Rat! Selbstverständlich kann der Expertentipp nicht das Beratungsgespräch beim Tierarzt ersetzen.

Dr. Regina ThomasDr. Regina Thomas führte über zwanzig Jahre lang gemeinsam mit ihrem Mann eine Tierarzt-Praxis. Seit acht Jahren engagiert sich die Spezialistin für Parasitologie und parasitologische Erkrankungen in der Weiterbildung von tiermedizinischen Fachkräften und in der Aufklärungsarbeit für Tierbesitzer. Dr. Thomas lebt mit ihrem Mann und dem sechsjährigen Border Collie Mix „TomTom“ in Nordrhein-Westfalen.


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