Wie erkenne ich einen Flohbefall?

Wie erkenne ich einen Flohbefall?

Wenn sich der eigene Hund oder die Katze auffallend häufig und intensiv kratzt, sollten Sie einmal das Fell Ihres Vierbeiners genauer unter die Lupe nehmen. Flöhe scheiden nämlich im Fell ihrer Wirtstiere kontinuierlich winzige Mengen Flohkot aus, der unverdautes Blut enthält.

Einfacher Flohtest – so geht’s:

Für den ultimativen Flohtest kämmen Sie das Fell des Vierbeiners am besten mit einem engzackigen Flohkamm aus. Die darin hängenbleibenden kleinen, braunroten Krümel legen Sie dann auf ein feuchtes Tuch. Verfärben sich die Krümel durch die Feuchtigkeit rötlich, ist dies ein Hinweis auf den Blutanteil und man kann davon ausgehen, dass es sich tatsächlich um Flohkot handelt.

Darüber hinaus gibt es typische Körperstellen, an denen sich Flöhe besonders gern aufhalten, z. B. an der Schwanzwurzel und an der weniger behaarten Bauchseite. Scheitelt man das Fell hier, kann man die Flöhe oft mit bloßem Auge im Fell erkennen. Jetzt heißt es, schnell aktiv werden und dem Flohzirkus mit Advantage® Spot-on Einhalt gebieten!

Weitere Hinweise für einen Flohbefall:

  • „Salz und Pfeffer“ (= Eier und Flohkot) auf Liegeplätzen des Tieres
  • (heftiger) Juckreiz und Unruhe
  • Hautrötungen und Pusteln an Bauch, Schenkelinnenseiten und Kruppe
  • Fellschäden und Hautverletzungen durch Kratzen und Benagen der juckenden Haut
  • Eitrige Hautentzündungen (durch Bakterien)
  • Großflächiger Haarausfall oder Verdickung sowie Vernarbung der Haut in fortgeschrittenen Fällen
  • vermehrtes Putzen bei Katzen

Wenn Sie sich unsicher sind oder Ihr Tier bereits Verletzungen oder Hautschädigungen durch einen Flohbefall hat, sollten Sie Ihren Tierarzt bzw. Ihre Tierärztin aufsuchen.