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Glossar

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A

adult

erwachsen

Akarine

Milbentiere (u.a. auch Zecken)

Akarizid

Wirkstoff, der Milbentiere (u.a. Zecken) abtötet

Anthelminthikum

Medikament gegen Würmer zur Entwurmung

Apathie

Teilnahmslosigkeit

Arthropoden

Zoologischer Stamm der Gliederfüßer, zu der auch Spinnentiere und Insekten zählen

artspezifisch

Für eine bestimmte Art geltend

B

Bakterie

Einzelliges Kleinstlebewesen

Bandwurmsegment

Abschnitt eines Bandwurms

Befall

Angriff von Parasiten auf einen Wirtsorganismus

Bilharziose

Sammelbezeichnung für eine Gruppe in tropischen Ländern häufig auftretender Wurmkrankheiten des Menschen, die durch Infektion mit Saugwürmern der Gattung Pärchenegel hervorgerufen werden

Blutarmut

Verringerung des Blutvolumens oder bestimmter Bestandteile des Blutes, wie etwa der roten Blutkörperchen

Boutonneuse-Fieber

Mittelmeer-Zeckenfleckfieber; durch Bakterienerreger ausgelöste Erkrankung, die durch Ixodes-Zecken übertragen wird

Buntzecke

Auwaldzecke

C

Cestoden

Bandwürmer

Chemoprophylaxe

Medizinische Vorsorge durch ein Medikament

CVBD

Canine Vector-Borne Diseases dt.: durch Parasiten 黚ertragene Infektionserkrankungen des Hundes

D

Dengue-Fieber

Fünftagefieber oder Siebentagefieber; akute Infektionskrankheit durch Dengueviren in tropischen und subtropischen Gebieten, die durch Stechmücken auf den Menschen übertragen wird

Dirofilarie

Untergruppe der Fadenwürmer

E

Echinokokken

Gattung der Bandwürmer mit u.a. dem Fuchsbandwurm Echinococccus multilocularis und dem Blasen- oder Hundebandwurm Echinococcus granulosus

Endoparasitikum

Medikament gegen innere Parasiten (z. B. Würmer)

Ektoparasit

Schmarotzer der äußeren Haut

Ekzem

Stark juckende, entzündliche Hauterkrankung als Überempfindlichkeitsreaktion auf verschiedenartige Reize

Endemie

Örtlich begrenztes Auftreten einer Infektionskrankheit

endemisch

In einer bestimmten Region ansässig bzw. vorkommend

Endoparasit

Parasit, der im Inneren seines Wirtes lebt (z. B. Würmer)

Endwirt

Wirt, der vom Parasit zum Abschluss seiner Entwicklung und zur Erreichung der Geschlechtsreife benötigt wird

Entwicklungszyklus

Ablauf verschiedener Phasen im Leben von Tierarten, die mit unterschiedlichen Gestalten verbunden sind (Formwechsel, Metamorphose)

Enzephalitis

Gehirnentzündung

Erreger

Krankheit-auslösendes Lebewesen

Erythema migrans

"Wanderndes Erythem", "Wanderröte"; typisches Anzeichen für Borreliose nach Zeckenstich. Tage bis Wochen nach dem Biss kreisförmige Hautrötung um Einstichstelle, später von der Mitte aus verblassend und in ringförmige Rötung übergehend, die monatelang über den Körper wandern kann.p>

Exkremente

Ausscheidungsprodukte (Kot)

F

Fehlwirt

Lebensstätte eines Parasiten, die dieser normalerweise nicht wählt

Filariose

durch Fadenwürmer (Filarien) verursachte Erkrankungen

Flohallergiedermatitis

Entzündliche, stark juckende Hauterkrankung, die auf einer Allergiereaktion gegen den mit dem Flohstich abgegebenen Speichel der Parasiten beruht

Furunkel

Durch Eindringen von Bakterien in einen Haarbalg oder eine Talgdrüse verursachte erbsen- bis walnussgroße knotenförmige eitrige Entzündung der Unterhaut

G

Granulozyt

Weißes Blutkörperchen von körniger Struktur

H

Haarbalg

Hauteinstülpung, in der die Haarwurzel liegt, und aus der das Haar herauswächst

Haarfollikel

Siehe Haarbalg

heterogen

unterschiedlich

Hygiene

Summe aller Maßnahmen zur Sauberhaltung; in der Medizin der Bereich, der sich mit der Erhaltung und Förderung der Gesundheit befasst

I

Imidacloprid

Nitroguanidine Imidacloprid bindet irreversibel speziell an die postsynaptischen Nikotinrezeptoren von Insekten und unterbricht so die Reizleitung.

Infektion

Aktives oder passives Eindringen lebender Krankheitserreger in den Organismus und deren Vermehrung

Infektionserkrankung

Durch Infektion verursachte akute oder chronisch verlaufende Krankheit

infektiös

Eine Infektion verursachend

Insekten

Zoologische Unterklasse der Gliederfüßer

Insektizid

Mittel, das Insekten abtötet

K

Kokon

Hülle um Insektenpuppen, meist aus Gespinst

Krätze

Jugendform von Tieren wie Insekten und Spinnentieren, die ihre Entwicklung vom Ei zum geschlechtsreifen Lebewesen nicht direkt, sondern über eine Metamorphose (Formwandel) durchmachen

Krätze

Durch Krätzmilbenarten verursachte Hautkrankheit des Menschen mit stark juckenden, rötlich-bräunlichen Hautausschlag

L

Larve

Fortgeschrittenes Larvenentwicklungsstadium von Insekten und Spinnentieren

Lethargie

Interesselosigkeit

Lymphe

Blutplasma-ähnliche Körperflüssigkeit des Menschen und der Wirbeltiere, die durch Filtration aus den kleinen Blutgefäßen in die Zellzwischenräume gelangt und von dort durch das Lymphsystem abgeleitet wird

M

Malaria

Sumpffieber, durch Einzeller der Gattung Plasmodium hervorgerufene, von Stechmücken übertragene, in wärmeren Ländern vorkommende, meldepflichtige Infektionskrankheit

mediterran

in den Ländern rund um das Mittelmeer vorkommend

N

Nematoden

Faden- bzw. Rundwürmer

Nisse

Ei der Laus

Nymphe

Larvenentwicklungsstadium von Insekten und Spinnentieren

P

Papael

flaches bis linsengroßes Hautknötchen

Papel

flaches bis linsengroßes Hautknötchen

Paralyse

Lähmung

Parasit

Organismus, der an oder in einem anderen Lebewesen (Wirt) lebt und sich von ihm ernährt

Parasitenmittel

Mittel, das Parasiten bekämpft

Parasitenprophylaxe

Methode, die einem Befall durch Parasiten vorbeugt

Parasitizid

Mittel, das Parasiten abtötet

Permethrin

Mittel, das Insekten und Spinnentiere abtötet. Permethrin ist ein Kontakt- und Fraßgift und besitzt ein breites Wirkspektrum. Während Hunde und Menschen es problemlos vertragen, ist es für Katzen giftig.

Pest

schwere Epidemie durch bakterielle Erreger, die meist von Nagetieren (vorwiegend Ratten) und den auf ihnen schmarotzenden Flöhen auf den Menschen übertragen wird

Population

Bevölkerung; Gesamtheit der in einem Gebiet vorkommenden Mitglieder einer Art

Proglottide

Bandwurmglied

Prophylaxe

Vorsorge; medizinische und sozialhygienische Maßnahmen, die der Verhütung von Krankheiten dienen

Prädisposition

Zustand, der eine Krankheit begünstigt

Prävalenz

Die Verbreitung bzw. Häufigkeit einer Erkrankung (z. B. von Parasiten) in einem bestimmten Gebiet

Puppe

Aus dem letzten Larvenstadium hervorgehendes Entwicklungsstadium der Insekten mit vollkommener Verwandlung. Zum Schutz kann die verpuppungsreife Larve im Erdboden oder Holz Höhlungen anlegen oder sich in einen Puppenkokon einspinnen.

Pustel

Etwa linsengroße Erhebung der Oberhaut, die Eiter enthält

R

Rachitis

Durch Vitamin-D-Mangel bedingte Störung des Calcium- und Phosphatstoffwechsels mit typischen Knochen- und Skelettveränderungen besonders bei Säugling und Kleinkind

Repellens

Abwehrmittel; chemische Substanz, die bewirkt, dass Parasiten den Wirt verlassen bzw. erst gar nicht angreifen

Rickettsien

Meist innerhalb der Zellen parasitierende Bakterien (Stäbchen und Kokken); können Infektionskrankheiten verursachen

S

Schildzecke

Familie der Zecken mit hartem Rückenschild, zu der auch der Holzbock, die Braune Hundezecke und die Auwaldzecke gehört

Schistosomiasis

Wurmerkrankung, die durch Egel, die in Blutgefäßen schmarotzen, verursacht wird

Seborrhoe

Gesteigerte Absonderung von Hautfett (Talg) aus den Talgdrüsen

Sekret

Von einer Drüse produzierte und abgeschiedene Flüssigkeit

Sensibilisierung

Das Hervorrufen bzw. die Steigerung einer Empfindlichkeit; in der Medizin ein Vorgang im Immunsystem, der zu einem verbesserten Abwehrverhalten gegenüber einem spezifischen Reiz führt

Spinnentiere

Klasse der Gliederfüßer, zu der u.a. Spinnen, Skorpione, Weberknechte, Milben und Zecken zählen

Spot-on-Mittel

Medikament für Kleintiere, dass man am Rücken auf die Haut aufträgt, möglichst an einer Stelle, wo ein Ablecken nicht möglich ist

Symptom

Krankheitsanzeichen

T

Taenia spp.

Gattung der Bandwürmer, zu der auch Rinderfinnen- und Schweinebandwurm gehören

Talgdrüse

Drüse der Haut, die zumeist in Haarbälge mündet. Ihr Sekret (Hauttalg) schützt Haut und Haare vor Austrocknung.

Thrombozyt

Blutplättchen

U

Ulceration

Geschwürbildung

V

Virus

Kleinstes (krankheitserregendes) Partikel, das sich nur in lebendem Gewebe entwickelt

viszeral

Die inneren Organe betreffend

W

West-Nil-Fieber

Eine von Stechmücken übertragene Virusinfektion, die durch das West-Nil-Virus ausgelöst wird

Wirt

In der Biologie ein Lebewesen, das einem bestimmten Parasiten als Lebensstätte dient und ihn ernährt

wirtsspezifisch

für einen bestimmten Wirt geltend

Wurmknoten

Durch manche Wurmarten wie den Speiseröhrenwurm hervorgerufene Gewebeveränderungen, die in einer schmierig-bröckeligen Masse mehrere ausgewachsene Würmer enthalten. Die Lage der Knoten im Körper infizierter Wirtstiere kann variieren (z. B. in Speiseröhre). Ihr Umfang reicht von der Größe einer Erbse bis hin zu der eines Golfballes.

Z

Zoonose

Infektionskrankheiten, deren Erreger von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier übertragen werden können (z. B. Gurkenkernbandwurm, Spulwürmer, etc.)

Zwischenwirt

Zusätzlicher Wirt (neben dem Endwirt), der vom Parasit während seiner Entwicklung benötigt wird

Zyste

mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Gewebe; kann von Wurmlarven (z.B. Fuchsbandwurm) zum Schutz vor dem körpereigenen Abwehrsystem aufgebaut werden


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