Gurkenkernbandwurm

Gurkenkernbandwurm icon_hund_katze.gif Gurkenkernbandwurm

Kopf von Dipylidum caninum

Der Gurkenkernbandwurm (Dipylidum caninum), auch Kürbiskernbandwurm genant, befällt vorwiegend Hunde und Katzen. Er ist der häufigste Haustierbandwurm, da er als Zwischenwirt den Katzenfloh benutzt. Ein Flohbefall kann damit auch gleichzeitig einen Bandwurmbefall zur Folge haben!

Der Entwicklungszyklus des Gurkenkernbandwurms beginnt mit dem Ausscheiden der Segmente im Kot des Endwirtes. Diese trocknen aus, platzen auf und lassen die Eier frei. Flohlarven nehmen die Eier auf, die sich im Inneren der Larve weiterentwickeln. Nach der Verpuppung entsteht ein ausgewachsener Floh mit infektiösen Gurkenkernbandwurmlarven. Verschluckt das Haustier bei der Fellreinigung einen ausgewachsenen Floh („Flohknacken“), erreichen die Wurmlarven ihr Ziel, den Darm. Dort entwickeln sie sich weiter zum fertigen Bandwurm, der mit der Produktion der neuen Generation beginnt. Vom Verschlucken des Flohs bis zum Ausscheiden der ersten Segmente vergehen beim Gurkenkernbandwurm etwa 3 Wochen.


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