Durch Kokzidien verursachte Erkrankungen des Hundes

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Kokzidiose und Mischinfektionen

Schon in den ersten Lebenswochen leidet aktuellen Studien zufolge etwa jeder vierte Hundewelpe in Deutschland an Kokzidien.

Vorkommen

Kokzidien treten häufig bereits kurze Zeit nach der Geburt auf. Tiere in Zuchten oder in Gruppenhaltung sind besonders betroffen. Der Grund für die besonders hohe Infektionsrate junger Hunde: Zum einen sind sie spezifischen Infektionsrisiken ausgesetzt, zum anderen ist ihr Immunsystem noch nicht voll ausgereift.

Symptome

Kokzidien schädigen die Darmschleimhaut, in der sie sich vermehren. Typisch ist ein dünnbreiiger Durchfall. Bei schwerem Verlauf der Erkrankung kann es in der Folge zur Beeinträchtigung des Wachstums und der Entwicklung der Welpen kommen, im Extremfall sogar zu Todesfällen. Auch Gewichtsverlust, ein aufgeblähter Bauch des Welpen sowie stumpfes und struppiges Fell sind mögliche Krankheitsanzeichen.

Behandlung und Vorbeugung

Eine Infektion mit den einzelligen Parasiten erfolgt über die Aufnahme so genannter Oozysten durch das Maul. Da befallene Tiere mit dem Kot infektiöse Oozysten ausscheiden, die leicht zur Ansteckung des gesamten Wurfes führen können, ist eine frühzeitige Behandlung aller Welpen zu empfehlen, um die Durchfallerkrankung zu verhindern und mit ihr die Oozystenausscheidung wirkungsvoll einzudämmen.


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