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Die drei „Must haves“ für einen Zeckenschutz auch im Winter

Die drei „Must haves“ für einen Zeckenschutz auch im Winter

Die alte Regel, dass die Zeckensaison in Deutschland von Anfang März bis Ende November dauert und dazwischen rund drei Monate Ruhe herrscht, gilt heute nicht mehr. Aufgrund des Klimawandels werden die Winter bei uns immer milder. Zweistellige Plusgrade bis weit in den Dezember sowie Perioden frühlingshafter Wärme mitten im Januar sind zum Teil keine Seltenheit mehr. Diese winterlichen Wärmeperioden erhöhen das Risiko für einen Befall Zecken, weil die blutsaugenden Parasiten bereits ab Temperaturen um plus sieben Grad aktiv werden und auf Wirtssuche sind.

Daher ist es mittlerweile sehr sinnvoll, Tiere ganzjährig vor einem Zeckenbefall zu schützen. Der positive Nebeneffekt dabei ist: Ein guter Zeckenschutz verhindert meistens auch den Befall mit Flöhen. Und ein ganzjähriger, ununterbrochener Flohschutz ist ein Muss, weil sich diese Parasiten auch im Haus vermehren können und daher im Winter genauso aktiv sind wie zu jeder anderen Jahreszeit. Mit einem Anti-Zecken-Präparat, das auch gegen Flöhe wirkt, können Sie also gleich zwei Parasiten mit „einer Klappe“ erledigen.

Doch welche Eigenschaften sollte ein gutes Mittel für den Zecken- und Flohschutz haben? Die drei „Must haves“ für einen optimalen Floh- und Zeckenschutz sind:

  • Repellierende Wirkung gegen Zecken, damit die Parasiten gar nicht erst stechen!
  • Durchgehender Schutz, damit die Parasiten keine Chance bekommen!
  • Einfache und sichere Anwendung, für einen zuverlässigen und verträglichen Schutz!

Was bedeutet Repellenz?

Ein Anti-Parasiten-Präparat mit einer repellierenden Wirkung wehrt Zecken bereits nach dem ersten Kontakt mit dem Wirt ab. Sobald die Parasiten den Wirt berühren und dabei in Kontakt mit dem Mittel kommen, ziehen sie ihre Füße zurück. Ganz so, als hätten sie auf eine heiße Herdplatte gefasst. Diese Reaktion nennt man auch „Hot-Foot“ Effekt.

Der kurze Kontakt mit dem Präparat reicht dabei aus, dass der Wirkstoff in den Parasiten eindringen und sein Nervensystem schädigen kann. Infolge der Nervenschädigung kann sich der Parasit nicht mehr koordiniert bewegen und folglich auch nicht mehr zustechen und Blut saugen. Diese Wirkweise, die verhindert, dass der Parasit Nahrung aufnehmen kann, wirkt auch gegen Flöhe und wird als „Anti-Feeding“ Effekt bezeichnet. Er führt gemeinsam mit den zunehmenden Lähmungen zum Tod der Parasiten und verhindert so, dass diese einen anderen Wirt befallen können.

Damit ist nicht nur das behandelte Tier vor den Folgen eines Parasitenbefalls geschützt, sondern die Verbreitung von durch Parasiten übertragenen Krankheiten kann eingedämmt werden!

Durchgehender und zuverlässiger Floh- und Zeckenschutz

Ein gutes Antiparasitikum muss über mehrere Wochen ununterbrochen vor einem Befall schützen, denn jede zeitliche Lücke in der Schutzwirkung gibt den Parasiten eine Überlebenschance, die diese nutzen können, um den Wirt zu stechen und sich zu vermehren. Flöhe können sich auf diese Weise in einer Wohnung ansiedeln und zur Plage von Mensch und Tier werden. Zecken können unbemerkt zustechen und Krankheiten auf den Wirt übertragen. Nur der lückenlose Schutz durch ein Anti-Parasiten-Präparat kann helfen, dies zu verhindern.

Anwendung und Verträglichkeit – worauf es ankommt

Das beste Mittel kann nicht wirken, wenn es nicht richtig angewendet wird. Daher ist es so wichtig, dass ein Präparat einfach anzuwenden ist. Sogenannte Spot-on Präparate werden auf die Haut der Tiere getropft und verteilen sich selbstständig über die gesamte Körperoberfläche. Halsbänder (zum Beispiel von Seresto ®) geben den Anti-Parasiten-Wirkstoff in gleichbleibender Menge allmählich über Wochen in das Fell und auf die Haut ab, sodass der Floh- und Zeckenschutz über einen langen Zeitraum bestehen kann.

Ebenso bedeutsam wie die Wirksamkeit eines Antiparasitkums gegen Zecken und Flöhe ist natürlich auch seine gute Verträglichkeit für Mensch und Tier. Zugelassene Arzneimittel sind sorgfältig auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit geprüft worden, bevor sie auf den Markt kamen. Sie können dabei helfen, Tiere bestmöglich vor Parasiten zu schützen.


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