So wichtig ist Parasitenschutz für einen gesunden Start ins Hundeleben

So wichtig ist Parasitenschutz für einen gesunden Start ins Hundeleben

Planen Sie Nachwuchs bei Ihrem Hund oder überlegen, einen kleinen Welpen aufzunehmen? Dann dürfen Sie sich auf eine ganz besondere und aufregende Zeit freuen. Doch aufgepasst… Denn noch bevor sie überhaupt das Licht der Welt erblickt haben, können die kleinen Hundebabys von Würmern befallen werden. Die Unruhestifter sind Spulwürmer, die das noch unreife Abwehrsystem der Kleinen ausnutzen. Schon ein geringer Befall kann zu Wachstums- und Entwicklungsstörungen führen. Nicht viel besser sieht es nach der Geburt aus. Dann lauern Flöhe, Zecken und Co., die nicht nur Blut saugen, sondern auch Krankheiten übertragen können. Wir sagen Ihnen, was Sie tun können, um Ihrem Vierbeiner einen parasitenfreien und gesunden Start ins Hundeleben zu ermöglichen.

Da ist der Wurm drin…

Parasitenschutz - Wichtig für Mutter und Welpen

Würmer und insbesondere Spulwürmer kommen bei Welpen leider sehr häufig vor, denn die Spulwurmlarven können bereits im Mutterleib oder auch über die Muttermilch von der Hündin auf ihren Nachwuchs übertragen werden.
Die Larven wandern durch den Körper der Welpen und können erhebliche Organschäden zum Beispiel in Leber und Lunge verursachen. Ausgewachsene Spulwürmer können außerdem im Magen-Darm-Trakt schwere Verdauungsstörungen mit Durchfall und Erbrechen bis hin zu einem lebensbedrohlichen Darmverschluss hervorrufen. Auch für seine Familie kann ein Wurmbefall des Welpens gesundheitsgefährdend sein, denn auch Menschen können sich mit Spulwürmern infizieren. Vor allem für Kleinkinder können Infektionen gefährlich werden.

Also raus mit dem Wurm!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die kleinen Hunde vor den Parasiten zu schützen. Der beste Wurmschutz beginnt bereits bei der Mutterhündin. Grundsätzliche gilt: Wer einen Welpen bei sich aufnimmt, sollte sich beim Züchter oder Vorbesitzer genau über die bisher vorgenommenen Entwurmungen informieren.

Empfohlene Behandlung der Mutterhündin

  • Zweimalige Wurmkur während der Trächtigkeit (um den 40. und 55. Trächtigkeitstag)
  • Spezielle Medikamente vom Tierarzt verhindern eine Übertragung der Wurmlarven auf die Welpen bereits im Mutterleib und sind auf Wirkung und Verträglichkeit getestet

Entwurmung der Welpen

  • Zwei Wochen nach der Geburt in zweiwöchigen Abständen bis zwei Wochen nach dem letzten Säugen
  • Außerdem kurz vor oder beim Einzug in das neue Zuhause des Junghundes
  • WICHTIG: Hundekinder sollten auf jeden Fall rund ein bis zwei Wochen vor den anstehenden Impfungen entwurmt werden. Sonst besteht das Risiko, dass die Parasiten das Immunsystem zu sehr belasten und die Impfung nicht die gewünschte Schutzkraft entwickeln kann.
  • Entwurmungen, die der Tierarzt für die Welpen verschreibt, sind für Hundebabys zugelassen und gut verträglich

Alle weiteren Entwurmungen hängen vom Infektionsrisiko des Hundes und dem individuellen Hygieneanspruch in der Familie ab. Am besten lässt man sich individuell vom Haustierarzt beraten. Unser Wurm-Check gibt einen ersten Hinweis auf das Risiko des eigenen Hundes, sich mit Würmern zu infizieren.

Auch das noch… Blutsauger-Alarm!

Neben Würmern lauern auch blutsaugende Parasiten wie Flöhe und Zecken auf die kleinen Hunde. Neugeborene und saugende Welpen schützt man am besten, indem man die Mutterhündin konsequent mit einem wirksamen Antiparasitikum behandelt. Idealerweise vereint das Mittel eine repellierende (= abwehrende) und eine abtötende Wirkung auf die Parasiten, um zu verhindern, dass die Hündin Flöhe oder Zecken in das Welpennest einschleppt. Der Tierarzt berät Sie gerne, welches Mittel so gut verträglich ist, dass sie die tragende und säugende Hündin ohne Probleme damit behandeln können. Ab einem Alter von etwa acht Wochen sollten dann auch die Welpen mit einem gut verträglichen Antiparasitikum gegen Flöhe und Zecken behandelt werden.


Social Bookmarks