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Durch Zecken verursachte Erkrankungen der Katze

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Alle Katzenbesitzer wissen, dass ihre Lieblinge Zecken mit nach Hause bringen können. Aber im Gegensatz zu Hunden werden Katzen wesentlich seltener durch Zeckenstiche mit Krankheitserregern infiziert. Die Gründe für dieses Phänomen sind nicht eindeutig geklärt: Möglicherweise ist es die verbesserte Fell- und Körperpflege gegenüber Hunden, so dass Zecken früher beseitigt werden können. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Katze bei ihren Streifzügen seltener die Brutstätten der Zecken (Wald- und Auengebiete) aufsucht. In jedem Fall sind die gefährlichen Infektionen von Mensch und Hund wie Borreliose, Babesiose oder auch FSME bei Katzen nur sehr selten entdeckt worden.

Zeckenparalyse

Das Speichelsekret vieler Zecken, zu denen auch Schildzecken und die Braune Hundezecke gehören, enthält Nervengifte, um das Gewebe beim Zeckenstich zu betäuben. In manchen Fällen, die von der Zeckenart aber auch von Zustand und Immunsystems des Opfers abhängen, kann das Nervengift eine lähmende Wirkung haben und zur Paralyse führen. Es ist nicht bekannt, welche Faktoren die Ausbildung giftigen Zeckenspeichels beeinflussen.

Vorkommen

Die Paralyse wird nur sehr selten beobachtet. Die australische Zecke Ixodes holocyclus verursacht eine starke Lähmung, die unter Umständen lebensbedrohlich werden kann.

Symptome

Die Symptome beginnen meist erst einige Tage, nachdem die Zecke sich festgebissen hat. Zunächst kommt es zu einer allgemeinen Schlaffheit, die in eine Lähmung der hinteren Gliedmaßen übergeht. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage folgt die komplette Lähmung der Beine. Setzt eine Lähmung der Atemmuskulatur ein, die durch ernste Atembeschwerden deutlich wird, kann innerhalb weniger Tage der Tod eintreten.

Behandlung und Vorbeugung

Die Symptome bessern sich meist schnell, wenn die giftige Zecke entdeckt und entfernt wird.

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