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Gemeiner Holzbock

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Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) ist die häufigste und bekannteste Zeckenart in Deutschland und Mitteleuropa. Seine Lebenserwartung beträgt etwa 2 bis 3 Jahre. Meist findet man ihn in landwirtschaftlich nicht genutzten Gebieten. Ausgewachsene Holzböcke greifen Wild, Haustiere und den Menschen an, die entsprechenden Nymphen und Larven suchen nach kleineren Säugetieren.

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Holzbock, Weibchen und Männchen

Das ausgewachsene Weibchen ist 3 bis 4 Millimeter groß, das Männchen mit 2 bis 3 Millimeter etwas kleiner. Männchen wie Weibchen besitzen acht schwarze Beine und einen braunroten Rücken, der beim Männchen vollständig, beim Weibchen dagegen nur zum Teil durch einen schwarzen Schild bedeckt ist (daher der Name der Oberfamilie „Schildzecken").

Holzböcke übertragen Erreger, die bei Mensch und Hund Infektionserkrankungen wie Borreliose, FSME oder Anaplasmose auslösen. Man schätzt, dass inzwischen etwa 20 Prozent aller Holzböcke in Deutschland Borreliose-Erreger, 1 bis 4 Prozent Anaplasmose-Erregern und in Risikogebieten 1 bis 5 Prozent FSME-Viren in sich tragen.


 

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