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Gute Nachricht für Hundebesitzer

tt_1105 Die schlechte Nachricht kam Anfang vergangenen Jahres: Lungenwürmer sind auch in Deutschland heimisch. Hunde nehmen die Lungenwurmlarven durch den versehentlichen oder absichtlichen Verzehr von Schnecken auf. Die in den Körper gelangten Lungenwürmer können bei Hunden unterschiedlich schwerwiegende Atemwegserkrankungen  hervorrufen.

Nach einer Studie ist mehr als jeder zehnte beim Tierarzt u.a. wegen Atemwegssymptomen behandelte Hund mit einer der zwei Lungenwurmarten Angiostrongylus vasorum und Crenosoma vulpis (siehe Tabelle) infiziert.


 Angiostrongylus vasorumCrenosoma vulpis
Größe:Bis zu ca. 2 cmBis zu ca. 1,6 cm
Vorkommen:In vielen Ländern Europas, Afrikas, Nord- und Südamerikas sowie vereinzelt in den asiatischen Teilen der früheren Sowjetunion In Teilen Nordamerikas, Europas und Asiens
Wirt:Fuchs, Hund, Wolf, DachsFuchs, Marderhund, Wolf, Hund
Überträger:SchneckenSchnecken
Zielorgan:Große Lungenarterien und rechte HerzkammerBronchien und Luftröhre
Symptome bei Infektion:Leichte Hustenanfälle bis hin zu Atemnot, Herzschwäche, Blutungsneigung und Kreislaufversagen, neurologische Symptome Chronischer Husten und Fieber

Nun, zum Start der diesjährigen Schneckensaison, die gute Nachricht: Zumindest gegen die gefährlichere der zwei Lungenwurmerkrankungen, die sogenannte Angiostrongylose, kann neuerdings medikamentös vorgebeugt werden. Dies ist eine große Erleichterung für Hundehalter, die ihr Tier nicht ständig von Schnecken fernhalten können. Das Präparat, das schon seit Jahren zur Therapie einer bereits bestehenden Infektion mit A. vasorum eingesetzt wird, ist jetzt auch zur Prävention der Angiostrongylose und zur Behandlung der anderen Lungenwurmart, C. vulpis, zugelassen. 

Studien haben gezeigt, dass das nur beim Tierarzt erhältliche Präparat das letzte Larvenstadium sowie die ausgewachsenen Stadien dieses gefährlichen Lungenwurms wirkungsvoll bekämpft. Diese Lungenwurmstadien setzen sich in den Lungenarterien und im rechten Herzvorhof der Hunde fest. Hier vermehren sie sich und verursachen zum Teil massive Entzündungen. Aus den Eiern des Wurms, die über das Blut transportiert werden, schlüpfen in der Lunge Larven. Die Folge eines Befalls sind Hustenanfälle, in schweren Fällen aber auch Atemnot, Herzschwäche, Blutungsneigung und Kreislaufversagen.

Zur Prävention muss das Mittel monatlich angewendet werden. Dann verhindert es die Ausbildung einer vollständigen A. vasorum-Infektion und die damit einhergehende Schädigung der Lunge. Dies lässt sich für jeden Hundehalter, der seinen Hund sowieso regelmäßig gegen Flohbefall schützt, leicht realisieren. Denn das Produkt ist gegen diverse Parasiten, wie auch z.B. den Floh, wirksam. Fragen Sie einfach Ihren Tierarzt!  

 

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Letzte Änderung: 02. Februar 2012 Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Impressum

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