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Urlaubsparadies mit Tücken

tt070809 Schorfige Haut und ausgemergelter Körper – Urlauber sind mit dem Anblick hilfsbedürftiger Straßenhunde am Ferienort in südlichen Ländern vertraut. Aus Mitgefühl freunden sich viele Reisende mit den Tieren an, füttern sie und halten sie teilweise quasi als „Urlaubshunde“. Daheim fehlt der liebgewonnene Vierbeiner oft so sehr, dass man einem der armen Hunde aus der Urlaubsregion ein neues Zuhause schenken möchte. Beim Kauf von sogenannten Importhunden über private Anbieter oder Tierschutzorganisationen sollten unbedingt einige Dinge beachtet werden.

(Lesen Sie hierzu auch die Geschichte des Importhundes Alex.)

Auch im alltäglichen Leben muss ausreichend Zeit gegeben sein, für einen Hund zu sorgen. Eine begleitende Beratung während des Kaufs ist ebenso wichtig wie umfangreiche tierärztliche Untersuchungen. Oft wirken die importierten Hunde zunächst gesund und zeigen erst nach einer gewissen Zeit Anzeichen für eine Krankheit. Gerade süd- oder osteuropäische Tiere sind zu einem relativ hohen Prozentsatz mit Krankheitserregern infiziert – auf Mallorca zum Beispiel fast 70 Prozent der Hunde mit Leishmaniose. Bei der Beurteilung, ob der ausländische Wunschhund von einem seriösen Anbieter stammt, hilft Ihnen der Importhund-Check. Sie können so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, ein gesundes Tier zu bekommen.

Wer seinen Hund von Deutschland aus mit in den Urlaub nimmt, sollte ebenfalls auf potenzielle Krankkeitsgefahren am Urlaubsort achten - gerade im europäischen Mittelmeerraum. Viele Blutsauger, die lebensgefährliche Infektionen auf den Hund übertragen können, gedeihen in dem warmen Klima besonders gut. Und schon ein einziger Stich durch Zecke oder Mücke kann zur Übertragung von Krankheitserregern ausreichen. Die schon erwähnte Leishmaniose etwa wird in Südeuropa durch den schmerzhaften Stich der winzigen, nachtaktiven Sandmücke übertragen. Die Braune Hundezecke, die in den warmen Regionen Süd- und Osteuropas vorkommt, kann ihre Opfer unter anderem mit dem Ehrlichiose-Erreger infizieren. Wer sich vor dem Urlaubsantritt über die Krankheitsrisiken für den Hund am Zielort informieren möchte, kann dies auf parasitenfrei.de einfach und detailliert tun: Die Europa-Risikokarte ermöglicht die Suche nach Ländern, Parasiten und Erkrankungen.

Generell gilt, dass eine gute Parasitenvorsorge für den Urlaub bereits zuhause beginnt. Den besten Schutz bietet ein Parasitenmittel, das Zecken und Mücken schon vor dem ersten Biss abschreckt (repelliert) und tötet. So wird das Risiko der Erregerübertragung deutlich vermindert. Wichtig ist auch, dass das Mittel gegen alle relevanten Blutsauger – Zecken, Flöhe, Stech- und Sandmücken sowie Stechfliegen – wirkt. Dann ist der Vierbeiner für jedes Abenteuer im Freien bestens gewappnet – ob nah oder fern! Entsprechende Spot-on Produkte, die bis zu vier Wochen schützen, sind beim Tierarzt erhältlich.


 

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