
Parasiten im Haus |
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| Flöhe | Milben | Läuse/Haarlinge |
| Würmer |
Schwarze Krümel im Hundekörbchen? Bewegliche Schuppen im Fell der Tiere? Oder gar merkwürdige Stiche am eigenen Leib? Sollten Sie solche Dinge beobachten, ist es wahrscheinlich, dass Ihre Lieblinge unerwünschte Untermieter eingeschleppt haben: Parasiten.
Zu den unerbetenen Gästen zählen vor allem Flöhe, Milben, und Läuse (bzw. Haarlinge). Leider sind sie sehr klein und mit bloßem Auge meist kaum zu entdecken. Jetzt gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und der Reihe nach alle Bereiche gründlich zu säubern, in denen sich die Plagegeister verstecken. Durch Parasitenprophylaxe und die richtigen Vorsichtsmaßnahmen können Sie den Eindringlingen zukünftig den Zutritt zum Wohnbereich verwehren.
Flöhe |
Während sich ausgewachsene Flöhe meist im Hunde- und Katzenfell verkrallen, sind Eier, Larven und Puppen eher in der Umgebung als auf dem Haustier zu finden. So rieseln die leichten Floheier aus dem Fell auf den Boden und verteilen sich schnell in der ganzen Wohnung.
Aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich hauptsächlich vom Kot der ausgewachsenen Flöhe ernähren. Sie halten sich daher bevorzugt auf den „Hauptstraßen“ des Haustieres innerhalb des Wohnbereichs auf, wie auch rund um die Schlafplätze. Die Larven meiden das direkte Tageslicht und verstecken sich gerne in Ritzen und Ecken sowie in oder unter Teppichen. Ähnliches gilt für die verpuppten Flöhe. Achtung: Die Puppen können auf gewebtem oder rauem Untergrund recht fest haften und sind deshalb auch nur schwer beim alltäglichen Saugen zu entfernen.
Obwohl Flöhe typische Hausbewohner sind, sollten auch die bevorzugten Liegeplätze Ihre Tieres im Garten oder auf der Terrasse nicht vergessen werden. Flöhe bzw. ihre Entwicklungsstadien können bei warmer Witterung einige Monate (im Falle der Puppen) an geschützten Orten überleben.
Milben |
Milben halten sich während ihres gesamten Lebens auf ihrem Wirt auf und besitzen gute Greiforgane, die ein Abfallen meist verhindern. Sollte dies dennoch geschehen, können Milben bei Raumtemperatur einige Wochen überleben. So findet man sie auf den Schlafdecken und anderen Liegeplätzen der Haustiere, aber auch dort, wo die Parasiten durch Abstreifen herunterfallen können (bevorzugte Ecken und Kanten zum Jucken und Rubbeln, Kratzbäume, enge Verstecke).
Läuse/Haarlinge |
Der Entwicklungszyklus der Parasiten findet vollständig auf dem Wirtstier statt. Ohne ihren Ernährer überleben Läuse nur wenige Tage, daher sind sie nur selten in der Umgebung der Haustiere anzutreffen. Allerdings können sie an den Schlaf- und Liegeplätzen von Hund und Katze vorkommen.
Würmer |
Wurmeier verlassen den Körper ihrer Wirte, indem sie mit dem Kot ausgeschieden werden, oder wie im Falle der Bandwürmer in Form von weißlich-farblosen Bandwurmabschnitten, die beweglich sind. Daher sind sie nicht nur in unmittelbarer Nähe von Schlaf- und Liegeplätzen anzutreffen, sondern auch dort, wo die Tiere ihr Geschäft verrichten. Werden Bandwurmsegmente entdeckt, sollten Kinder von den Plätzen ferngehalten werden, und auch das Schmusen mit dem Tier sollte vorübergehend unterbleiben.




